2005-03-28

Das Projekt: Die ISS von Revell

Dieses Blog habe ich ja vor allem eingerichtet, um über den Verbleib meines Abschiedsgeschenks zu berichten. Es handelt sich dabei um nichts geringeres als das Modell der Internationalen Raumstation von Revell, Maßstab 1:144. jetzt kommt ein Karton das kann etwas länger dauern... Da ich in Punkto Modellbau etwas aus der Übung gekommen bin, wollte ich lieber an ein oder zwei kleineren Modellen üben, bevor es richtig losgeht. Also habe ich eines der günstigsten Modelle genommen, das dementsprechend etwas kleiner ausfällt: Ja wo ist es denn? aus den Werken von Mikojan-Gurewitsch Der Bausatz ist etwas übersichtlicher gestaltet, und wenn er nichts wird, dann ist es nicht wirklich schade drum. Man beachte den Größenunterschied des fertigen Modells: Die MiG-31 ist zusammengebaut 15 cm Lang und hat eine Spannweite von 9 cm. Die fertige ISS wird die Maße 74 cm x 50 cm x 40 cm haben. Ich weiss bis heute nicht, wo ich das Teil lassen werde... etwas weniger Einzelteile das sollte schnell gehen Naja, es hat dann doch etwas gedauert. Kardinaler Fehler (den ich dann bei der ISS nicht mehr machen werde) war, dass ich die gesamte Bemalung erst am zusammengebauten Modell vorgenommen habe. Dementsprechend sieht es auch aus: Die fertige MiG. Wie gesagt, die war zum üben... Ich habe extra eine Perspektive genommen, die noch halbwegs brauchbar ist. Man muss allerdings sagen, dass die Anleitung (zumindest bei diesem Modell) manchmal nicht besonders deutlich war. Wie schön waren doch im Vergleich dazu die Modelle von Matchbox, die vor allem eine farbige Malvorlage hatten. Da blieben in der Regel keine Fragen offen.

Kommentare:

Dirk Eismann hat gesagt…

Ist das jetzt ISS@home und kann ich da mitmachen?

Örn hat gesagt…

Du meinst, als MPKuBP (Massiv-Paralleles Klebe- und Bastel-Projekt)? Ich weiss nicht... Ich glaube, den Spass will ich ganz für mich alleine. (Wobei: Spass? Welcher Spass? Ich habe eben das erste Gitterteil lackiert. Ich fürchte, vor den Sommerferien werde ich mit dem Modell nicht fertig werden.)

Wer seine eigene Raumstation haben will, sollte sich einmal diese Version der ISS ansehen. Vorteil: Man kann sie beliebig replizieren, so dass einer Verteilten Lösung nichts im Weg steht. Ausserdem ist sie im Maßstab 1:100, also nochmal deutlich grösser als die Revell-Variante.

eismann hat gesagt…

Hallo örn,
die Papiermodelle sehen wirklich sehr gut aus. Aber MPKuBP ist wirklich ein schlimmer Name. Dann lieber gluing@home.
Wie könnte da wohl der Server aussehen? Und was macht man mit den ganzen doppelt abgegebenen Work Units?

Örn hat gesagt…

Zur letzten Frage: Die Module verdienen hoffentlich ihren Namen und sind modular. Das heisst, man könnte im Prinzip beliebig viele von ihnen zusammenstecken. Bis es nicht mehr geht.