2013-04-08

Schulphysik

Obwohl der Sonntag ein herrlicher Frühlingstag war, war meine Fotoausbeute eher bescheiden. Nördlich des Wiehengebirges klarte der Nebel erst gegen Mittag auf, und dann war die Luft schlagartig so unruhig, dass mir keine brauchbaren Fotos mehr gelungen sind.

Am Abend habe ich mich vor der Heimfahrt noch ins Oppenweher Moor gestellt. Nachdem etwa 40 Kraniche im Moor gelandet sind, hörte ich plötzlich weitere Kranich-Rufe, konnte aber rundherum nichts entdecken. Als ich den Himmel mit dem Fernglas absuchte, sah ich plötzlich ganz klein ein Silhouette:



Erst als ich das Foto auf dem LCD-Display vergrößerte war ich mir sicher, dass es ein Weißstorch war, der seine Runden drehte:



Er blieb dort oben noch eine Weile und schien einfach nur die Aussicht zu genießen.

Ich habe dann mal versucht, meine Schulphysik zu reaktivieren und auszurechnen, wie weit er entfernt war. Mit Hilfe der Linsengleichung bin ich auf 1,2 bis 1,3 Kilometer gekommen, je nachdem welche Spannweite ich für den Storch annehme. Er flog nicht exakt über mir, trotzdem dürfte seien Flughöhe immer noch über einen Kilometer gewesen sein.

Kommentare:

Sebastian Peitsch hat gesagt…

Hehe... LCD Display

:-)

Wenn Google Reader nicht tot wäre hätte ich das hier schon früher gelesen. Man muss echt alles manuell machen, oder?

Ich wollte Dir schon längst mal eine Mail schreiben, ob Du tot umgefallen bist, aber dann hab ich es immer gelassen. Ich kenne das selbst wenn man keine Lust hat irgendwas in sein Blog zu schreiben und bei mir gibt's ja auch nur noch ein schlechteres YouTube (na jedenfalls auf der privaten Seite) ^^;

Schöne Fotos. Wird mal Zeit dass Dich jemand nach Afrika schickt

Örn hat gesagt…

Jaja, erwischt. Ich werde ab jetzt "Flüssigkristallanzeige" schreiben.

In Afrika sind mir die Tiere viel zu groß, das ist ja keine Kunst, Fotos von denen zu machen :)