2006-03-24

Die OWL-Verschwörung

SIE haben wieder zugeschlagen! Und diesmal haben SIE Google bzw. Google Earth unterwandert! Google Earth wurde heute um hochauflösendes Kartenmaterial für Deutschland erweitert. Wie es in der Erklärung heißt: "We now have almost all of Germany covered in high-resolution, ...". Und tatsächlich kann man sich viele Dinge in einer nie gekannten Auflösung anschauen. Hier ein paar Beispiele: Universität Bielefeld Forschungszentrum Jülich Flugplatz Gütersloh Paderborn Lippstadt Da ein zentrales Thema dieses Blogs einmal "Schule" war, habe ich mich auf die Suche nach meinen ehemaligen Bildungsstätten begeben: Grundschule Oppenwehe Söderblom-Gymnasium Espelkamp Und dann wollte ich mir natürlich meine Schule ansehen. Doch, welche Enttäuschung: irgendwo auf diesem Bild ist das Städtische Gymnasium Steinheim Leider betrifft das "almost" aus der Presseerklärung ziemlich genau OWL bzw. den Kreis Lippe. ganz OWL ist umzingelt von hochauflösenden Aufnahmen Warum? Warum hier?? Warum wir??? Was haben wir IHNEN denn bloß getan? Aber noch gibt es ja den GeoServer NRW, der all die Daten bereit hält, die man in Google Earth vermisst. Noch, bis SIE auch ihn unter ihre Kontrolle gebracht haben...

Kommentare:

Henning M. hat gesagt…

Das wichtigste Gebaeude ;-) des FZJ (das uebrigens immernoch "Nuclear research center" oder so bei GE heisst) hast Du leider weggeschnitten - das ZAM liegt ca 1cm links-oben raus. Hier das KMZ:
http://www.henning-mersch.de/docs/My%20Office.kmz
Allerdings zeigt es IMHO gerade mit den neuen Daten in den Wald vor meinem Buerofenster ...
Gruss von genau dort :-)
Henning

Örn hat gesagt…

Ich dachte, das Bild sei subversiv genug. In anderen Ländern wird wegen sowas schon Zensur verlangt. Aber warten wir einfach ab, bis irgendeinem Bedenkenträger auffällt, was man jetzt alles erkennen kann. Vermutlich muss die WM ausfallen, weil nun niemand mehr für die Sicherheit der Stadien garantieren kann...

Örn hat gesagt…

Na also, wenn derzeit auf etwas Verlass ist, dann auf irgendwelche Bedenkenträger, die das Gras wachsen hören.

Klar kann man mit Google Earth die Koordinaten der WM-Stadien auf die Bogensekunde genau bestimmen. Das kann man allerdings auch, indem man sich mit einem GPS-Empfänger direkt davor stellt. Oder indem man einen Stadtplan, ein Lineal und sein Wissen über Dreisatz hervorkramt.

WO IST DAS PROBLEM????

Steve hat gesagt…

Hallo örn, hallo Lesende,

Klar kann man mit Google Earth die Koordinaten der WM-Stadien auf die Bogensekunde genau bestimmen. Das kann man allerdings auch, indem man sich mit einem GPS-Empfänger direkt davor stellt. Oder indem man einen Stadtplan, ein Lineal und sein Wissen über Dreisatz hervorkramt.

Aber es gibt ja auch eine Lösung! In den relevanten Bereichen stellen die Amerikaner die GPS-Ungenauigkeiten auf eine Standardabweichung von zwei bis drei Fußballfeldern, und schon sind die ganzen tollen Koordinaten nutzlos.

Weiterhin nehmen wir alle Richtungsbeschilderungen ab, hat ja eh jeder ein Navigationssystem heutzutage.

Schönen Gruß, Steve

Örn hat gesagt…

Hallo Steve!

Der Vorschlag hat was. Er würde dann zumindest dieses Problem lösen...