2012-04-01

Drei für eins

Eigentlich wollte ich heute zum Dümmer, um Fotos von den Fischadlern zu machen, die dort vor kurzem wieder eingetroffen sind. Im letzten Jahr konnte ich einen von ihnen bei der Jagd am Hüder Hafen fotografieren. Da die Adler aber noch keine Jungen zu versorgen haben, wäre es ziemlicher Zufall gewesen, wirklich einen dort zu finden. Und in der Tat habe ich die Fischadler (und einen Seeadler) nur von gaaaaanz weitem zu sehen bekommen. Aber dafür konnte ich eine ganze Reihe anderer Arten beobachten, darunter drei für mich neue.

Den Anfang des Tages bildete ein Weißstorch, der in Marl auf einer Wiese nach Nahrung suchte:



Ich vermute, dass es sich dabei um eines der beiden Tiere aus dem Hüder Nest handelt. Im Ochsenmoor gab es das obligatorische Bild eines Wiesenpiepers:



Wenn man genau hinschaut sieht man, dass er möglichst nicht wippen sollte, sonst könnte er sich weh tun. Als er sich dann einen etwas ungefährlicheren Ort ausgesucht hatte, konnte man erkennen, wie kalt es noch war. Auf den Grashalmen war noch Raureif:



Weiter ging es mit einen Turmfalkenmännchen, das nach wenigen Fotos wohl von mir so genervt war, dass es wegflog - nicht ohne mich mit einem vorwurfsvollen Blick zu strafen:



Kurz vor dem Hüder Hafen saßen zwei Austernfischer am Ufer:



Ich traf sie etwas später auf einem Acker sitzend wieder:



Die erste neue Art des Tages war diese Ente:



Eine männliche Schwarzkopf-Ruderente. Diese Art, vermutlich das gleiche Tier, wurde bereits in den letzten beiden Jahren am Dümmer gesichtet.

Auf dem Rückweg trommelte dann noch ein Mittelspecht in einem Baum, meine zweite neue Art des Tages:



Im Oppenweher Moor dann ein herrlicher Anblick: Fast 60 Kraniche ließen sich im Moor nieder bzw. flogen darüber:



Einige kreisten eine halbe Stunde über der Gegend, einige andere verteilten sich in kleineren Gruppen am Boden. Wer weiß, vielleicht bleiben sie dieses Jahr in Oppenwehe?

Die dritte neue Art des Tages war an gleicher Stelle, recht weit entfernt, eine Sumpfohreule:



Gegen Mittag war die Luft schon so unruhig, dass auf die Entfernung keine besseren Aufnahmen mehr möglich waren.

In dem Tempo kann es in der nächsten Zeit ruhig weitergehen...

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